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dennoch mußte er ohne Decke auf der Erde liegen, welches um ſo druͤckender war, da er vormals im Reich⸗ thum hatte leben koͤnnen. War er gleich verwundet und verdiente groͤßtes Mitleid, ſo hatten ihm doch fuͤhlloſe Griechen bisweilen das Wenige genommen, was eine fremde Hand ihm zur Erleichterung darbot. Dennoch entfiel dem gemißhandelten Krieger keine Klage; nur bat er Carne, nicht daran zu denken, ſeinen Sohn Conſtantin, der ſich verſteckt hielte, um nicht erſchlagen zu werden, zu einem Chriſten zu machen. Die Mutter bat Carne, den Juͤngling ent⸗ weder aus Morea hinaus zu geleiten, oder ihn in ſeiner Wohnung zu verſtecken. Beides verſprach der Britte, und nahm ihn ſofort in ſeine Behauſung, obgleich den jungen Konſtantin auf der Gaſſe die Mainotten ſchon aufs Korn nahmen, aber durch die Drohungen des ſchwer bewaffneten Michael Milv⸗ vich, von Gewaltthaͤtigkeit zuruckge ſchreckt wurden, wodurch ſich abermals der Nutzen bewaͤhrte, dem Drientalen keine Nachgiebigkeit ahnen zu laſſen, ſon⸗ dern Widerſtand entgegen zu ſtellen, wenn er Gewalt uͤben will.
Uebrigens betrugen ſich die Griechen oft feig, und überlteßen die fuͤr ſie fechtenden Deutſchen, Franzoſen u. ſ. w. ihrem Schickſale, wenn dieſe muthig den Tuͤrken die Spitze boten; und doch zeichneten ſich der ehemalige wurtembergiſche General


