Teil eines Werkes 
4. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
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keit und Rechtlichkeit der Franzoſfen, deren Con⸗ ſuls und Kaufleute ſo vielen ungluͤcklichen Griechen in der Levante doch wenigſtens das Leben zu retten bemuͤht geweſen waren, und viele Hunderte nach Mo⸗ ren und den Haͤfen Italiens geſchafft hatten.

Im Gebirge erblikte Carne keine Wohnung, bis er wieder in der Ebene ein ſchoͤnes Dorf auf einer Hoͤhe antraf; die reizende Ausſicht hier hieß ihn eine Zeit⸗ lang angenehm verweilen. Aber in dieſem vormals tͤrkiſchen Dorfe wohnte jetzt nur eine griechtſche Wittwe, welche ihn verſicherte, daß er hier nicht die mindeſte Erfriſchung finden koͤnnte. Hier war eine der ſchoͤnſten Gegenden in Griechenlan dz aber die Griechen hatten die ganze Bevoͤlkerung des Drtes, mit Frauen und Kindern erſchlagen. Das Dorf lag zwiſchen Baͤumen und Gärten und ein koßlicher Bach floß durch daſſelbe. Noch ſtand zwar die Moſchee und das Minaret, aber der Muezzim rief nicht mehr zum Ge⸗ bet. Einſam und veroͤdet waren die Gärten und die unverſehrten Haͤuſer ſtanden leer.

Weiterhin wurde die Gegend wieder wilder und die Berge wurden hoͤher; Carne wollte die Thaͤler Mefſeniens aufſuchen, aber ſein Fuͤbrer kannte da⸗ bin keine Wege. Man wanderte dennoch fort. Am Fuße des Berges Ithome lag ein kleines griechiſches Dorfz die Reiſenden ſtiegen einige Stufen zu einem der Haͤuſer hinauf, wurden gut aufgenommen und ergriffen Beſitz vom nächſten Zimmer an der Bergtrepps.