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einem Wegweiſer; nach einigen Stunden erreichte er einige Hätten und trank unter dem Schatten der Bäume Milch, welche die Bewohner geliefert hatten. Spaͤter begegneten ihm in einem dicken Walde ein Haufen ungluͤcklicher Sei oten, welche mit Weibern und Kindern an allem Mangel litten. Auf dem wei⸗ tern Wege nach Kalamata verließen Carne und ſeine Begleiter letztere nicht eher, bis ſie einige, ihnen moͤgliche Unrerſuͤtzung denſelben hatten angedeihen laſſen; denn die Landsleute derſelben hatten ſie ſogar Hungersnoth leiden laſſen.
Auf einem hohen und ſteilen Berge erblickte Carne am halben Abhange auf einem vorſpringenden Winkel ein geräumiges Kloſter. Sein weiterer Pfad ging durch prachtvolle Hochwaͤlder; oft ſah er am Pfade die hohen und ſchoͤnen Bläthen der Daphne und überall einen reichen, aber wenig angebauten Bo⸗ den. Welch ein Land koͤnnte Grtechenland wer⸗ den, wenn hier Induſtrie und ein erleuchtetes Volk wohnte? In einem groͤßern Dorfe nahm Carne ſein Nachtauartier. Sein Paß wurde hier von der Obrig⸗ keit unterſucht, waͤhrend welchen Aet der Vorſtand des Drtes ihn zum Caffee einlud. Bald hatte ſich eine neu⸗ gierige und großſprecheriſche Menge um Carne ver fammelt, welche gegen ihn, als Britten, laut klagte, daß Schiffe mit engliſcher Flagge ihren Fein⸗ den Lebensbedarf zugefuͤbrt hätten. In hoͤherer Ach⸗ tuug ſand damals beiden Griechen die Menſchlich⸗


