Teil eines Werkes 
4. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
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gehalten, und nicht bloß die Männer, ſondern auch die Weiber und Kinder wurden von den Gniechen niedergehauen. Doch hatten jetzt die Griechen auf⸗ gehoͤrt, ſich ſolche Wortloſigkeit und Rache zu erlau⸗ ben.

Die Gegend um Nagene ſt iſt reizend, romantiſch, und ſteile Felſenhügel mit ſcharfen Spitzen erheben ſich dicht hinter der Stadt. Der Hafen iſt einer der ſicherſten der Welt und man ſegelt in der engen Einfahrt zwiſchen der Kuͤſte und kleinen Inſeln und Felſen, ven welchen letztern man⸗ che durch Wellenſchlag ſo ausgehoͤhlt ſind, daß ſie in

ihren Baſen vffne Vogen bilden. Die Inſel

Sphacteria liegt 3 Meilen von der Stadt, iſt klein und felſig, und n5 jetzt zeigt man die Stellen, welche die Spartaner ſo hartnaͤckig vertheidigten und die Graͤber der Erſchlagenen. Vebrigens kennen die Griechen ſo wenis manche Alterthuͤmer ihres Landes, daß Carne in Dripolizza einige dem

Anſchein nach gebildete Griechen nicht das berühmte

Schlachtfeld von Mantinea genau angeben konnten, welches nur 3 Stunden davon entfernt iſt. In ei⸗ nem Caffeehauſe zu Navarino, welches einen ſchoͤ⸗ uen Garten hat, pflegten ſich die Einwohner und die Beſatzung wegen des Schattens und beguemer Baͤnke zu verſammeln. Uebrigens iſt die Stadt in bolge den Eroberung ſehr verbeert worden.

Carne machte ſeine Weiterteiſe zu pferde, mit