Teil eines Werkes 
4. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
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den kurz bei der Mauer einen ſchaͤumenden Waſſerfall. In Nordmeſten der Stadt fließt der Fluß Barrady (vormals Abana), nachdem er durch einen andern ver⸗ ſtaͤrkt worden, in s bis 7 Baͤchen weiter, in Folge einer am Fuß der Felſenhuͤgel getroffenen Ableitung, um ſich Waͤſſerungen zu verſchaſſen, welche am Ende bei dem erwaͤhnten Waſſerfall wieder zuſammenfließen. Viele der Caffehaͤuſer haben eine angenehme Lage und Ein⸗ richtung. In der Umgebung der Stadt trifft man mehrere große Begraͤbnihplaͤtze. Ein ſehr intereſſanter Ausflug iſt nach dem ſchoͤnen Dorf Salehieh. In Damasecus leben etwa a0,000 Chriſten, neben Luͤrken und Inden.

Der Paſcha von Damaseus war ein milder menſchenfreundlicher Beamter, unter dem ſich das Volk gluͤcklich zu befinden ſchien. Waͤbrend Car⸗ ne's Aufenthalt hieſelbſt, ſah er eine Zahl von Haͤupt⸗ lingen aus der Wuͤſte, welche dem Paſcha einen Eh⸗ renbeſuch machten. Sie waren in Baumwollenzeng mit bunten Randbeſetzungen und bellen gelben Turba⸗ nen gekleidet, und ſchienen geneigter zu ſeyn, die Stadt antugreifen als dem Paſcha ſelaviſch zu gehorchen.

Auf dem Bazar ſieht man haͤufig Frauenzimmer in weißen Kleidern und Doppelſchuhen, welche im Ganzen huͤbſcher zu ſeyn ſcheinen, als in Conſtan⸗ tinopel oder Cairo. Die kurze Tunica iſt oft reich geſtickt und im Winter von Luch mit Pelzwerk garnirt. Ihr langes Beinkleid iſt ſets von Seide und