Teil eines Werkes 
4. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
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den aufgehangen, und beim Aufgange der Sonne wur⸗ den, wahrend Carnes Aufenthalt, die ungluͤcklichen Griechen gekoͤpft. Dem franzoͤſiſchen Conſul ge⸗ reicht es zur unſterblichen Ehre, daß er den Haͤnden der Moͤrder viele Hundert Griechen entriſſen hat. Wenn man durch Smyrna ging, ſo lockte die Neu⸗ gierde die verfolgten Griechen ungeachtet aller dar⸗ aus fuͤr ſie entſehenden Gefahr uͤber ihre Mauern, um durch halbgeoͤffnete Hausthuͤren beim mindeſten Gerauſch nach der Straße zu blicken, und ſogar an den Fenſtern ſah man manchen ſchoͤnen griechiſchen weibli⸗ chen Kopf, um ſchnell zu erfahren, was es Neues gaͤbe. Hier fah Carne auch am Eingange einer duͤrf⸗ tigen Wohnung den Kopf einer Griechin nach dem ſchonſten Ideal des Alterthums. Ihre maſeſtätiſche Figur hatte ihr Haupt zu einigen ungluͤclichen Lands⸗ maͤnninnen geneigt, mit denen ſie ſch gerade unter⸗ hielt. In der traurigen Lage, in der ſich die Natinn befand, war die Leichtigkeit, womit ſie ſich in ihr jent⸗ ges Elend fand, ein wahres Gluͤck. Im Kriege es⸗ ſchreckt ſie kein unerwartetes unglückliches Ereigniß, oder bringt ſie zur Verzweiflung. Weil die G rie⸗ chen kuͤhn und unermüdet ſind, ſo ſind ſie zwar treſß liche Soldaten, jedoch bei einigem Gluͤcke phantaſtiſch in ihren Hoffnungen. Als ſie aus Tripolitza mar⸗ ſchirten, um die Luͤrken anzugreifen, hoͤrte Car⸗ ne ſte ausrufen:Neulich haben wir ſie mit Staben geſchlagen, und werden ſie jetzt mit unſern Sabeln