Teil eines Werkes 
4. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
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276 res eiten ſieht man hier viele Stoͤrche, weſche die uͤrken aus Aberglauben in Ehren halten; ſie bauen ſch gerne Neſter in Ruinen der Staͤdte und Doͤrfer, mit deren jetziger Verfallenheit ihr emſiges Geraͤuſch nicht uͤbereinſtimmt. Beſſer gefielen Carne als ſym⸗ pathetiſche Waͤchter der von Menſchen verlaſſenen Ge⸗ bire Trümmer die buntfarbigen Tauben, welche ſich ſo haͤufig in den Ruinen des Sonnen⸗Lempels zu Balbeck eingeniſtet hatten.

Iu Smyrna wohnte Carne im Gaſthoſe eines Jtalieners, und ſeine Fenſter hatten eine reizende Ausſicht nach dem Hafen und nach der Bai. Unter den täglichen Tafelgaͤſten fanden ſich verſchiedene grie⸗

hiſche Kaufleute und Prieſter, deren Blicke den Kum⸗

d die Sorgen, jeden Tag ermordet werden zu en, verriethen. Vor Carnes Augen ermordete mrkiſcher Schlaͤchter einen griechiſchen Hausdie⸗ mit ſeinem langen Meſſer, da ihm dieſer kein iſch hatte abkaufen wollen. Carne ſah an einem en Morgen 23 Griechen in turzer Friſt hinrich⸗ Ungefahr so Griechen hatten einen Capitain us Raguſa eine ſiarke Summe Geldes bezahlt, um ſſe von Smyrna wegzubringen. Statt ſogleich ab⸗ zuſegeln, wie ihm der Conſul gerathen hatte, verweilte Dieſer Capitain zu lange im Hafen, und in einer Pacht wurde er mit ſeiner ganzen Mannſchaft durch die Beſatzung von drei tuͤrkiſchen Schiffen gefangen Der Capftain pnd ſeine Mannſchaft wul⸗