fe oder dem Pianoforte muſiciren, und europaͤiſche Lieder werden bezaubernder, wenn ſie eine Griechin ſingt.
Der tuͤrkiſche Begraͤbnißplatz liegt an einem Hu⸗ gel nahe bei Smyrna, nahe am juͤdiſchen Begraͤb⸗ nißorte, und iſt mit ſchattigen Cypreſſen eingefaßt, da kein anderer Baum ſich mit ſeinen haͤngenden Zwei⸗ gen ſo ſehr, als dieſer, für den Schatten der Begraͤb⸗ niſſe eignet. Reiche Tuͤrken in Conſtantinopel pfiegen ſich gemeiniglich am jenſeitigen ufer in Aſien beerdigen zu laſſen, da eine Volksſage geht, daß einſt ein nordiſches Volk ſie aus Suropa vertreiben wer⸗ de; dagegen hoffen ſie im Beſitze Klein⸗Aſfiens laͤnger zu verbleiben⸗
Unter der Kaufmannſchaft der Suropaͤer(Fran⸗ ken) in Smyrna herrſcht viele freundliche Geſellig⸗ keit. Solche beſitzt zum oͤffentlichen Vergnügen ein ſchoͤnes Caſino, mit Leſezimmern, welches jeden Abend von acht Uhr an offen iſt. Auch fremde Reiſende koͤn⸗ nen hieran und an den Baͤllen Dheil nehmen; aber waͤhrend Carnes Aufenthalt war alles ſehr todt, weil die Leichſten griechiſchen Familien gefluͤchtet, die Ba⸗ zars ſtill und leer und die zahireichen Karawanen aus dem Innern lange ausgeblieben waren. Das Dorf Bournabat mit vielen huͤbſchen Villen europäiſcher Kaufleute liegt nur wenige Meilen von der Stadt in einer ſehr wohlangebauten Gegend, und beſitzt viels Oliven⸗ und andere Fruchtwaͤder. Zu gewiſſen Jat⸗


