Teil eines Werkes 
4. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
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des Dichters und Saͤngers ruͤhmen muß. Nahe dabei ſeht eine Gruppe hoher Baͤume mit einer klaren Quelle, einem nahen ſchoͤnen Hafen und reizenden, in

Gaͤrten gelegenen Landhaͤuſern, an der Abdachung ro⸗

ther Felſen. Die Tuͤrken Cuͤberhaupt die Drien⸗

talen) ſchaͤtzen ſehr den Schatten und die Kuͤhle,

und an dem Platze, wo einſt der begeiſterte Maͤoni⸗

de(d. h. Homer) ſang, rauchten nun Muſelmaͤn⸗

ner ihre Pfeife und nahmen ihre Waſchungen vor.

Einige Meilen von der Stadt liegt an einem fel⸗

ſigen Pfade das große Kloſter Nehamonte, mit einer reich geſchmuͤckten Capelle und einem Dom von Marmor verſchiedener Farben, indeß die Waͤnde mit Marmor und farbigem Glaſe nach dem ſonderbaren Geſchmack der Levante geſchmuͤckt waren.

Carne fand hier die verheiratheten griechiſchen Prieſter freier und geſelliger als die eatholiſchen Geiſt⸗ lichen im Drient, und die griechiſchen Kloͤßer pfle⸗ hen zierlicher und reinlicher, als diejenigen der Cathv⸗ liken zu ſeyn. Jeder Fremde wird, wenn ek einige Tage im Kloſter Nehamonte verweilen will, an⸗ ſtaͤndig logirt und bewirthet, auch fehlt es nicht an gutem griechiſchen Wein und herrlichen Fruͤchten, wo⸗ von immer die Moͤnche das Beſte zu beſitzen pflegen. Von ganz vorzäglicher Güte iſt hier der rothe Wein, alein die Griechen, welche ihn gerne trinken, fuͤh⸗ ren wenig davon aus. In der ganzen Levante lebt auf dieſer Inſel und auf Rhodus ein Fremder am Brtes Bändchen. Türkei. IV. 3. 3