Teil eines Werkes 
4. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
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auf, weil das Clima ſo mild, die Fruͤchte ſo köſtlich ſind, auch trug dazu die Schoͤnheit der Griechin⸗ nen und die Gaſtfreundſchaft der dortigen Einwohner bei. Nach ſeiner Landung fand Carne im Hauſe des Conſuls, eines gebornen Scioten, eine gaſtfreund⸗ liche Aufnahme. Seine huͤbſche Frau und Lochter ließen ſich vor der Geſellſchaft ſehen, und Zuckerwerk, Waſſermelonen, Drangen und Caffee wurden herumge⸗ geben, eine an einem ſo heißen Tage erquickende Er⸗ friſchung. Hier erfuhr Carne alle Umſtaͤnde, die bei der Verheerung der Inſel Seio und Pluͤnderung derſelben durch die Tuͤrken vorgefallen; 20,000 Men⸗ ſchen wurden umgebracht und noch mehrere gefangen in die Sklaverei fortgeſchleppt; vielleicht haͤtte nach den Aeußerungen, die man that dieſes Ungluͤck ab⸗ gewehrt werden koͤnnen, wenn die Eingebornen nicht ſo unentſchloſſen und weibiſch geweſen waͤren. Was ſich von den Seioten in's Gebirge fluͤchten konnte, vermochte ſich dort zu verſtecken, oder auf Böten nach chriſtlichen Schiffen zu fliehen. Ueberall ſah Carne im tuͤrkiſchen Reiche eine Menge von der Inſel ent⸗ flohene Griechinnen, welche im Elend darbten, Freunde oder Verwandte außer ihrem Geburtslande ſuchten, aber niemals wieder fanden.

Zwei bis drei Stunden von der Stadt zeigt man die Stelle, wo Homer ſeine Lieder geſungen haben ſoll. Es iſt dieß ein Felſen mit ausgehauenen Sitzen, von einer ſo ſchoͤnen Lage, daß man den Geſchmack