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bewohnten Dorfe Halt und wollte in einem aͤrmlichen Caffeehauſe Erfriſchung zu ſich nehmen. Schnell ſetzte man ihr Hammelfleiſch und Fruͤchte vor und zugleich einen trefflichen weißen Wein. Waͤhrend dieſer Mahl⸗ zeit ließ ſich einige türkiſche Reiterei ſehen, welche ſich im Djerid⸗Werfen uͤbte, ſogleich verſteckten die er⸗ ſchrockenen Griechen den Wein und ſetzten der Siſchgeſellſchaft eine Flaſche mit Waſſer hin. Die Suͤrken thaten nun allerhand Fragen, aber Muſta⸗ pha fertigte ſie raſch ab, und nachdem ſie etwas zu eſſen erhalten hatten, kehrten ſie zuruͤck. Als am Nach⸗ mittage die Hitze nachgelaſſen hatte, eilte Carne mit ſeiner Gefellſchaft nach Bujukdere und ſah, daß das tuͤrkiſche Lager dort noch nicht aufgebrochen war⸗ blieb in Therapia bei dortigen Freunden und ſen⸗ dete den Janitſcharen Muſtapha mit den Pferden nach der Stadt zuruͤck. Am folgenden Tage beſuchte er die kuͤhlen Schattengaͤnge am Palaſte des franzoͤſi⸗ ſchen Botſchafters und Abends den Garten mit einer Ceraſſe eines nahe wohnenden Kaufmanns aus Schott⸗ land,(welcher mit Carne geſpeiſt hatte), um da⸗ ſelbſt ein Pfeifchen zu rauchen. Der Zuſtand der Frauenzimmer in der Tuͤrkei iſt fuͤr ſolche nicht ſo ſchrecklich, als es uns Fheinen mag. Wenn ſie ſich nur nicht anzuſtrengen bisuchen, ſo hat das Leben in freier Luft nur wenig Reiz fuͤr ſie; aber deſto mehr lieben ſie die Baͤder, geben ſich dort Beſuche, zeigen einander ihre ſchoͤnen Kleider⸗


