Teil eines Werkes 
4. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
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bei ihm, aber ihre Eltern waren wahrſcheinlich umge⸗ kommen. Wie viele G riechen ſind vor den Augen ihrer Kinder getoͤdtet worden, indeß man dieſe in den Harem des Moͤrders ſchleppte!! Nach den erſten Ex⸗ mordungen der Griechen in Smyrna verſchloſſen ſich die öberlebenden Griechen in ihren Haͤuſern. Wenn ßie aber wahrzunehmen glaubten, daß ihre Feinde ſich nicht am ufer befanden, ſo eilten ſie dahin, um ſich in Boͤten an chriſliche Schiffe zu flüchten. Kaum waren die Ungluͤcklichen abgefahren, ſo feuerten die tuͤrkiſchen Wachen auf ſolche, und wir ſahen, wie man⸗ che durchbohrt von Kugeln, niederſanken.

Zu den angenehmſten Spazierfahrten um Con⸗ ſtantinopel rechnet man den Weg nach Juſtini⸗ ans Waſſerleitung und nach dem vierzehn Meilen entfernten Wald von Belgrad. Carne begab ſich dahin zu Pferde, und in Begleitung des Janitſcharen Muſtapha, eines ehrlichen Mannes, welcher gewohnt war, oft ſehr weite Reiſen im tuͤrkiſchen Reiche zu machen. Nur wenige Meilen von der Stadt liegt des Sultans Lieblings⸗ Aufenthalt im Sommer, der Pa⸗ laſt am ſuͤßen Waſſer. Nach einem Wege durch eine reizende Gegend erreichte die Geſellſchaft die hohen Boͤgen von Fuſinians Waſſerleitung und bald nach⸗ ber die von Bo urgas. Die kleinen Seen mitten im Walde mit hohen ufern und dichten Schatten am Rande des Waſſers nehmen ſich ſchoͤn aus. Die Reiſe⸗ Geſellſchaft machte bei einem von wenigen Griechen