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ungeachtet ſetzten die Fuhrer und der Fanitſchar ihre Piſtolen in Bereitſchaft und gingen mit großer Vor⸗ ſicht weiter, den Punkt jmmer in das Auge faſſend⸗ wo ſie glaubten, daß dieſe Raͤuber ſich auf uns ſtür⸗ zen wuͤrden. Wirklich kamen ſie mit einem Male ans ihrem Hohlwege heraus in unſere Naͤhe; alein es fand ſich, daß es Falkonier, und keine Raͤuber waren. Sie bielten Falken auf ihrer Fauſt, und jagten nach Haſen. Wir kamen hierauf zu einem Brunnen an der Landſtraße, ein einſamer Baum ſtand in einige Entfernung, und an dieſer Stelle war ein engliſcher Reiſender, Namens Wnod⸗ einige Jahre zuvor et⸗ wordet worden. Ein Stein bezeichnet ſein Grab.
Zu Mittag erreichten wir die Bruͤcke von Cati grem. Dieſe Stadt liegt ein wenig zut Rechten von der Landſtraſſe. Als wir von dort weggingen, ſahen wir vor uns einen ungeheuren Hügel, vielleicht den anſehnlichſte kuͤnſtliche Berg, den Menſchen je aufge⸗ thurmt haben. Als Soliman I. 1323 von Kon⸗ ſtantinopel auszog, um Dfen wieder einzuneh⸗ men, ſchlug er ſein Lager in dieſer weiten Ebene auf⸗ um dort alle ſeine europäiſchen Streitkraͤfte zu ſam⸗ meln, und ließ durch die Soldaten ſeiner Armee die⸗ ſen Berg aufwerfen, nm ein Andenken ſeines Zuges zu hinterlaſſen. Als er fertig war, pflanite er oben auf die Spitze die Fahne Mahommeds auf, weßwegen dieſer Hugel von den Tuͤrken der große Fahnenbers genannt wird. Bei der Weiterteiſe erblickten wir noch


