Teil eines Werkes 
4. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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161 eine Menge ſolcher Hügel, die aber alle nicht mehr ſo groß waren.

Als wir der Stadt Burghaz nahe kamen, fan⸗ den wir Trümmer von Straſſen mit großen platten Steinen gepflaſtert. Ein Theil iſt mit Gras und Moos bedeckt. Die Tuͤrken legen nur auf ſumpfigen Boden

eine Straſſe an. Die Steine ſind ſo wenig geordnet,

daß ſich große Loͤcher dazwiſchen befinden, in welche die Pferde alle Angenblicke mit dem Fuße hineinge⸗ rathen. Die Reiſenden reiten daher lieber neben der Straſſe bis an den Gurt im Waſſer.

Die Stadt Burghaz hat ein reinliches und wohlhabendes Anſehen, was ſie ihren Lopffabriken verdankt. Man findet in der umgegend einen ſeinen Thon, wovon Becher, Laſſen und andere Geraͤthe verfertigt werden. Sie ſind nicht geſirnißt, werden aber ſorgfaͤltig polirt und mit Vergoldungen verſehen. Man kellt ſie in den Laͤden des Bazars, der die Haupt⸗ ſraſſen bildet, zum Verkaufe aus. Da dieſe Laͤden mit Seppichen verziert und gut gehalten werden, ſo bieten ſie einen ſehr ſchoͤnen Anblick dar. Die Ein⸗ wohner ſind ſtolz auf ihren Kunſifleiß, und richten den Preis der Produkte dem gemaͤß ein.

Waͤhrend ich auf den Straſſen umher ging, kam ſchnell ein Trupp Tataren, welche aus Adriauo⸗ pel kamen, und das eingenommene Geld fuͤr die Kopfſtener trugen. Die Summe ſteckte in leinenen Säcken, die mit einem Retz von dickem Bindfaden

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