meiſt von Griechen oder Juden bewohnt; hinter ihr liegt eine andere, beſſer gebaute, am ufer des Mee⸗ res, welche die Tuͤrken inne haben.
Wir wanderten das Vorgebirg Erekli voruͤber, verließen das Geſtade des Meeres und kamen in eino ſchoͤne Ebene von anſcheinender Fruchtbarkeit, dis abör ganz vernachlaͤßiget iſt. Ein aufgeklaͤrter Tuͤrke, Namens Osmin⸗Aga, der ein Staatsamt bekleidete,
wandte ſeine Einkünfte zu Verbeſſerungen in dieſen Gegenden an. Er erhielt ein großes Stuͤck Land zwi⸗ ſchen Konſtantinopel und Belgrad, und gab ſich viele Muͤhe, es auf europaͤiſche Weiſe anzubauen. Er baute daſelbſt ein ſchoͤnes Schloß, und theilte die Laͤndereien in nehrere Theile, auf eine Weiſe, daß
er in kurzer Zeit ein unkultivirtes Grundſtüͤck in ein
ſchoͤnes Gut mit reichen Maiereien verwandelte. Sein
Gluͤck erregte die Habgier einiger Maͤchtigen. Unte
einem unbedeutenden Vorwande wurde er verbannt⸗ und ſeine Güter eingezogen. Die Maiereien wurden von ihren Bewohnern verlaſſen, und die— von ihm unternommenen Verbeſſerungen gaͤnzlich Ste auß⸗ gegeben.
Die einzigen lebenden Weſen, denen wir in dieſer Ebene begegneten, waren Soldaten, die aus Jpſara zuruͤck kehrten. Die Flotte des Capudan Paſcha hatte
ſie bei Enos an das Land geſetzt, und ſie kehrten zu Lande nach Konſtantinopel zuruͤck. Mehrete ba ten Pfetde mit Korben voller Kinder, die ſie nach dem
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