Teil eines Werkes 
4. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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langten wir gluͤcklich an dem Geſtade des Meeres an, und gingen an demſelben fort bis Kum⸗Burgazz dann wieder zwei Stunden lang im Schnee, Regen, Wind, und in der Dunkelheit. Endlich langten wir um 9 Uhr, durchnaͤßt und mit Koth bedeckt, in Bra⸗ dos an.

Wir fanden in dieſem Dorfe einen vortrefflichen Khan, den ein Grieche hielt, und es befanden ſich darin viele Leute. Vier Zimmer im erſten Stocke, ingerichtet mit einem Geſchmack, wie ich ihn in kei⸗ nem andern Khan angetroffen hatte, waren voll Tuͤr⸗ ken; wir fuͤhlten uns glucklich, im untern Stocke dieſes Kaffee⸗Hauſes einen Platz zu finden. Der Wirth bediente uns mit großer Sorgfalt und Hoͤflichkeit. Außer Reiß und Pillau erhielten wir geſottene Kal⸗

kans und als Getraͤnk Raki, einen ſehr ſarken Brant⸗

wein aus Weintrauben⸗Schalen.

Waͤhrend der Nacht regnete es ſehr, und der Wind wuͤthete mit Ungeſtuͤm. Indeß zogen ſich die Wolken endlich in die Hoͤhe, der Himmel wurde rein und beiter. um s Uhr zogen wir vorwaͤrts, und ungefaͤhr nach einer Stunde langten wir bei einer kleinen Brucke in einem Thale an, wo vor 6 Jahren ein deutſcher Courier ermordet wurde, dem man hier ein Grabmal errichtet hat.

Um s Uhr langten wir zu Selypria an, wo wir fruͤhſtuͤckten. Auf den Anhohen nimmt man praͤchtige

Ruinen wahr. Die vbere Stadt iſt ſchmutzig und wird