Teil eines Werkes 
4. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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ſiſch im Waſſer ſich hin und her bewegen, der aus dem nahen Vache gekommen zu ſeyn ſchien, und mit dem Behaͤlter in Verbindung ſtand.

Wir betraten hierauf die Ebene, welche Kon⸗ ſtantinopel umgibt; ſie ſtellt die ſchrecklichſte Ein⸗ ode dar, in der man nur einige verfallene Maierhoͤfe ſieht. Nach vier Stunden erreichten wir San⸗Ste⸗ vhano, ein kleines Dorf, das auf einer Landſpitze erbaut iſt, die in das Meer hinaus geht. Es dient den Wachteln zum Zufluchtsorte, die dort zu der Zeit ihres Zuges anhalten. Es gibt hier eine ſo große Menge, daß man ſie in Konſtantinopel als ein gewoͤhnliches Nahrungsmittel betrachtet, deſſen man bald uberdruſſig wird. Es ſcheint, daß ſie aus Ruß⸗ land kommen, und ſich dann nach Afrika wenden. Die Erde iſt davon bedeckt. Auch gibt es im Drient viele Heuſchrecken. Im Jahre 1823 durchwanderte ich eine große Ebene bei Bru ſa in Kleinaſien, welche mehrere Zoll hoch davon bedeckt war. Sie wandten ſich nachher nordoͤſtlich und bildeten eine ſichtbare Maſſe in der Luft. In Pera fiel eine ſolche Menge nieder, daß Straſſen und Gaͤrten davon verpeſtet wur⸗ den. Eines Morgens wollten ſie uͤber das ſchwarze Meer fliegen; aber ein Windſtoß machte, daß ſie alle in dem ſchwarzen Meere umkamen.

Das Wetter fing an, ſich zu verdunkeln, und gegen Abend fiel der Regen in Stroͤmen herab. Jeden Augenblick verloren wir den gebahnten Weg; dennoch