Teil eines Werkes 
4. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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153.

kirche. Dieſen Namen verdankt ſie einer Sage, die ſie ſehr beruͤhmt unter den Griechen gemacht hat. Als Muhammed Konſtantinopel belagerte, befand ſch an dieſem Drte ein kleines Kloſter griechiſcher Moͤnche. Am Tage des entſcheidenden Angriffs roſtete ein Moͤnch Fiſche, als eben in dem Kloſter die Nach⸗ richt erſcholl, daß die Tuͤrken in die Stadt einge⸗ drungen waͤren.Pah! antwortete der Moͤnch; eher glaube ich, daß dieſe Fiſche wieder lebendig aus der Pfanne heraus ſpringen werden. Bei dieſen Wor⸗ ten ſprangen die Fiſche in einen Zuber Waſſer, der nahe dabei ftand. Um dieſes Wunder der Nachwelt zu uͤberliefern, errichtete man an dieſem Drte eine Firche, in der ſich ein Waſſerbehälter befindet, worein dieſe Fiſche geſetzt wurden, welche, wie man uns ver⸗ ſicherte, jetzt noch leben. Das Volk kommt alle Jahre bieher, um die Behaͤlter zu beſehen. Als die Tuͤrken den Aufſtand der Griechen vernahmen, zerſtoͤrten ſie die Kirche von Grund aus, und wir ſahen nur noch einen Haufen Truͤmmer. Die Griechen ſagen indeß, daß ihre Feinde die Fiſche nicht haͤtten toͤdten koͤnnen, welche unſterblich ſeyen. Jetzt lebte mitten unter den Frümmern nur noch ein armer Moͤnch, der ein zer⸗ lumptes, blaubaumwollenes Kleid anhatte, und die Kugein ſeines Roſenkranzes abzaͤhlte. Er fuͤhrte mich zu einem Waſſerbehaͤlter unter einem zertruͤmmerten Bogen, und ſchrie mit lebhafter Stimme:Hier ſnd die Fiſche, mein Herr! Ich ſah einen Weiß⸗