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und Nachts eine auffallende Kaͤlte. Es fehlt an ge⸗ ſundem Waſſer. Dieſe Heide, welche faſt so Meilen lang und eben ſo breit iſt, führt von der Stadt Kets⸗ kemet ihren Namen. Ueber Paka, Felegyhast, Peteri, Kiſtelek trafen wir den andern Tag in Szatymar ein.
Mit der Poſt ſah es ſchlecht aus. Ich habe ſelbſt einmal von Mittag bis Abend warten muͤſſen, weil die Poſipferde geackert haben. In Rekas mußte ich Ochſen nehmen; ich nahm deren nicht weniger als ſechs, brauchte aber auch nicht weniger äls 6 Stun den, um nach Kiſetto, der nächſten Station zu ge langen. Wir fuhren durch die Chongrader Ge ſpannſchaft, durch Szegedin, Horgas und Groß⸗Kaniſa, wo uns die Nacht uͤberraſchte, und an der Theiß zu ſchlafen zwang. Tags darauf fuͤhrte eine Floͤhe uns vor dem Aufgange der Sonne auf das jenſeitige Ufer.
Temesvar erblickten wir in der Nittagsſtunde. Das ganze Gebiet iſt von furchtbaren Bergen umiaͤunt, welche es von Siebenbuͤrgen und der Walla⸗ chey ſcheiden. Das platte Land iſt an Wein und Getreide geſegnet. Stark iſt die Viehzucht und grole Schafheerden moͤckern durch die weiten Auen. Wild⸗ pret und Fiſche gibt es in Menge. Die Einwohnet beſtehen aus Raizen, Seribe(Servier) Walls chen, Bulgaren, Zigeunern, Juden, Its⸗ liſchen und Franzoͤſiſchen Koloniſten⸗ Un⸗


