Teil eines Werkes 
4. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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trevpe zu einer großen Saͤulen⸗Reihe, welche gegen Nord oder Weſt ſieht, und durch ein Geruͤſte von Holz, welches oben hervorſpringt und reichlich bemahlt oder vergoldet iſt(Rifraf genannt), oder durch Vor⸗ haͤnge zwiſchen den Saͤulen gegen die Sonne geſchuͤtzt iſt. Man findet hier auch kleine Springbrunnen und Divans an den Seiten für die Leute, welche die Auf⸗ wartung machen.

In den Nebengebaͤnden ſind die Zimmer der Haupt⸗ offiziere des Seraiherrn. Sie ſind in der Regel ſchoͤn und geraͤumig, jedoch nicht beſonders gut meublirt. Die Zimmer der niedern Hofbedienten ſind klein und mit Gepaͤcke uͤberladen.

Das Gebaͤnde im Hintergrunde des zweiten Ho⸗ fes faßt die Staats⸗ und Audienz⸗Zimmer des Herm in ſich. Diejenigen, welche ſich auf dem Erdgeſchoſſe befinden, haben ſelten mehr als eine Reihe Fenſter auf einer Seite; ihnen gegenuber ſtehen auf der an⸗ dern Seite eben ſo viele Kredenz⸗Tiſche mit Thuͤren, welche, wie das Lafelwerk, bemalt ſind. Einige dieſer Zimmer haben in der Mitte oder an der einen Seite einen kleinen, niedlich verzierten Springbrunnen zur Kuͤhlung in der heißen Jahreszeit.

Ein ſolches Prunkiimmer iſt gewoͤhnlich laͤnglich, mit einem hohen und flachen Tafelwerke umgeben. Das Licht faͤllt durch eine Reihe breiter Fenſter reich⸗ lich ein. Mauern, Waͤnde und Decke ſind mit Blu⸗ men, Fruchten und andern Verzierungen bemalt. An