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ſie die Tuͤrken an manchen Theilen, ohne jedoch den Wohlſtand zu beleidigen. Sie heben ihten Schleier auf, oͤffnen den Mund, betrachten ihre Hände und ſcheinen ſie ſo ganz zu unterſuchen, wie man mit Thieren, beſonders Pferden zu thun pflect.
Die Sklavinnen tragen gewoͤhnliche Kleider von xoher, weißer over blauer Leinwand. Die Negerin⸗ nen ſieht man auf dem Baſar nicht ſelten ganz nackt bis auf ein grobes Hemd, das ihre Bloͤße bedeckt,
und welches durch einen ſchlechten Guͤrtel um die Len⸗
den feſgeknuͤptt wird. Sklavinnen von Werth und Schoͤnheit werden auf das reizendſte angezogen.
In der Regel ſcheinen die Sklavinnen auf dem Baſar nichts weniger als betruͤbt zu ſeyn. Man ſieht ſie oft lachend und ſcherzend; die Vergangenheit ver⸗ geſſend, denken ſie bloß an die Gegenwart. Da die meiſten Loͤchter armer Aeltern ſind, ſo hat ſich ihr Zuſtand verbeſſert; ſie ſchmeicheln ſich einer heitern Zukunft, denn dadurch, daß ſie in fremde Hoͤnde kom⸗ men, hat man aus Intereſſe meißens die groͤßte Sorg⸗ falt fuͤr ſie.
Daß alle Nichtmuhammedaner ausgeſchloſſen ſind von dem Rechte, Sklaven zu kaufen, kommt daher, daß alle von den Tuͤrken als Sklaven an und fuͤr ſich betrachtet werden. Daß aber weder Chriſten, noch Juden, weder Rajas, noch Franken, den Sklaven⸗ Markt beſuchen duͤrfen, hat ſeinen Grund in dem lacherlichen Voturtheile, weil ſie fuͤrchten, daß ein


