Teil eines Werkes 
4. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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mit ſchwarten; von da werden die meiſten Hatem der Großen des Drients bevoͤlkert.

Unter den weißen Sklavinnen, die auf dem Baſar zu haben ſind, ruͤhmt man beſonders die Kaukaſ⸗ ſierinnen und die Griechinnen. Erſtere haben beſonders ein reizendes Ebenmaß im Gliederbaue, wenn ſie noch jung ſind. Ihre Haut hat meiſtens eine matte Weiße; die Haare vieler ſind braun oder blond, die Augen blau. Letztere zeichnen ſich vorzuglich durch koͤrperliche Fuͤlle und Dickleibigkeit aus, welche die Luͤrken fuͤr Schoͤnheit halten.

Die Anzahl der ſchwarzen Frauenzimmer, welche nach Stambul zum Verkaufe gebracht werden, iſt von Zeit zu Zeit ſo groß, daß ſelbſt Kaufleute von der Barbaxei ſie von da in ihr Vaterland bringen, obgleich man denken ſollte, daß ſie dieſelben in ihrer Naͤhe wohlfeiler haben koͤnnten.

Der Preis der Sklavinnen iſt nach Zeit und Um⸗ ſtaͤnden verſchieden. Gewoͤbnlich wird fuͤr ein Indivi⸗ duum soo bis 1000 Piaſter bezahlt. Sklavinnen von ſeltener und ausgezeichneter Schoͤnheit werden oft zu außerordentlich hohen Preiſen verkauft.

Ganz nackt zeigt ſich eine Sklavin dem Kaͤufer in keinem Fall, weil die Strenge und der Anſtand der osmaniſchen Sitten dagegen ſtreitet. Aber er kann eine Matrone auf den Baſar ſchicken, durch ſie die gehoͤrige Beſichtigung anſtellen laſſen, beſonders in der Abſicht, daß ſie noch Jungfer ſey. Auch beſehen