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ja es war nur eine beſondere Beguͤnſtigung, welche Terkhann⸗Sultane, die verwittwete Gemahlin Sultan Ibrahim's l., als Sultane⸗Valideh, von ihrem Sohne Sultan Muhammed W. ſich zu verſchaffen wußte. Sie war eine der groͤßten und geiſtreichſten Damen, welche je im vsmaniſchen Sul⸗ tan⸗Serai zu Konſtantinopel geherrſcht haben. Dieſes Prachtgebaͤude wurde hart am Hafen, nur durch einen breiten Kay von demſelben geſchieden, in der Naͤhe des großen Serail aufgefuͤhrt, nicht weit von dem Orte, wo zwei ſchoͤne Kiosk dem Großherrn und ſeinen Sultaninnen oft die Anſicht des Hafen⸗ Gewuͤhls gewaͤhren.
An Zierlichkeit, Schoͤnheit und Geſchmack duͤrf⸗ ten wohl wenige tuͤrkiſche Gebaͤude dieſem gleich kom⸗ men; aber vorzuͤglich ausgezeichnet iſt es durch ſeine einzige und unvergleichliche Lage.
Gegen Nord und Weſt wird dieſer Palaſt mit ſei⸗ nen Nebengebaͤuden, welches, gleich den meiſten a⸗ dern Moſcheen, einen viereckigen Raum einnimmt, von den Stadtmauern, gegen Suͤden von dem Sul⸗ tane⸗Valideh⸗Baſar und dem Grabmale der Kaiſerin, und gegen Dſt von einer andern Maueb umgeben, in welcher ſich der Haupteingang zum Vor⸗ bofe des Dempels an einem Drte beſindet, welcher gerade einem nicht weit von den Serails⸗ Gärten, end fernten Stadtthore entſpricht.
Auberhalb der den Vorhof der Dſchamie umge


