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den benachbarten Gegenden zuſammen, und die man⸗ nigfaltigen Gruppen, welche ſie bilden, die verſchie⸗ denen Lrachten der vielen Nationen, gewähren ein ſehr angenehmes unterhaltendes Schauſpiel. Auch die Suͤrken aus Konſtantinopel fahren oft nach die⸗ ſem Drte; ſelbſt der Großherr kommt nicht ſelten hier⸗ her in Begleitung einiger ſeiner Hofleute, und ſieht den mancherlei Volks⸗Beluſligungen zu.
Auf dieſer Ebene war es, wo die Kreuzfahrer un⸗ ter Gottfried von Bouillon, um Jähre 1097, vor der Belagerung von Nizaea, mehrere Monate im Lager ſtanden.
In der Mitte dieſer ſchoͤnen, ſo ſtark von Einhei⸗ miſchen und Fremden beſuchten Ebene erhebt ſich die beruͤhmte, große, majeſtaͤtiſche Baumgruppe von Pla⸗ tanen. Dieſe Platanen von ungeheuerer Groͤße und ſeltenem Umfange ſind unter der Benennung der Siebzehn Bruͤder bei den Franken bekannt. Sie erheben ſich zirkelfoͤrmig, und bilden einen runden Schattengang von mehr als 28 Fuß im Durchmeſſer⸗
Baron v. Tott, welcher einen Kranich(Ma⸗ ſchine zum Bemaſten eines Schiffes) einer ſchöͤnen Gruppe von Platanen weit vorzog, ließ ein ſolches merkwurdiges Gehoͤlz, das die öſtliche Seite dieſer
Wieſe ſchmuͤckte, ohne Umſtaͤnde weghauen, um dort
einen Platz zum Zuhauen des Holzes anlegen in laſ⸗ ſen, deſſen er gerade bedurfte. Alle Bewohnet von


