Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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verurſachten auch bald das Uebernachten unter freiem Himmel.

Im Monate Dezember wurden die Anſtalten zur Blokade von Napoli noch mehr verbeſſert. Kolo⸗ kotroni ſtieß mit ſeinem Truppe zu dem tapfern

Nikitas von Korinth. Es wurde nun jeder Ver⸗ ſuch der Suͤrken nach Napoli vorzudringen vereitelt.

Auf die ſchmerzliche Nachricht von dem Wuͤthen des Todes unter den Philhellenen kehrte Muͤl⸗ ler nach Tripolizza zuruͤck. Sein Freund Duntze lebte noch. Küner, Theobald, Donauer befan⸗ den ſich ſchon im Reiche der Schatten; Thomas und Gillmann naͤherten ſich allmaͤhlich dem Nachen Charon's. um Duntze's voͤllige Herſtellung zu be⸗ wirken, brach Muͤller mit ihm nach Hydra auf, um ihn bei einem deutſchen Arzte zuruͤck zu laſſen. Vor ſeiner Abreiſe ſuͤhnte er noch die Manen der ge⸗ ſtorbenen Philhellenen durch Thraͤnen uͤber ihr fruͤhes Dahinſinken. Beſchwerlich war der Wes bis Sripolizza und dem durchnaͤßten kranken Wande⸗ rer verſchloß man hartherzig die Thuͤre und hielt ihn von dem Feuer des heimathlichen Herdes ab, um ſeine feuchte Kleidung zu trocknen.

Bei der Einſchiffung ſtiegen ſie in einen kleinen Kahn, welcher ſo mit Menſchen angefuͤllt war, daß man kaum fuͤr die Fuͤße Platz hatte. Durch dieſen umſtand wurden Muͤllers Fuͤße ſo zuſammengepreßt⸗