Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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Eines Tages entſtand durch Mibverſtaͤndniſſe ein Streit zwiſchen Tuͤrken, welche auf ein Zeichen der Griechen heraus gekommen waren, um ihre Piſtv⸗ len gegen Fruͤchte zu vertauſchen. Da die Griechen anfangs weichen mußten, ſo ſchickten die Tuͤrken ſogleich Verſtaͤrkung. Bald entſtand ein allgemeines Gefecht, welches mit einem ſtarken Verluſte der Tuͤrken endigte. Beſonders zeichneten ſich Kolo⸗ kotroni und ein franzoͤſſcher Offizier, Namens de Lavillaſſe aus. Man fing nun Unterhandlungen an. Zwei tauſend Albanenſer ergaben ſich, unter der Bedingung, mit den Waffen frei abziehen zu duͤrfen. Auch die uͤbrigen Feinde wollte man zu einer Kapitulation bewegen, als folgender Umſtand dieſes vereitelte. Mehrere griechiſche Soldaten brachten in Koͤrben den Belagerten Fruͤchte und unterhandelten mit den Schildwachen. Dieſe begingen nun die Unvorſichtigkeit, daß ſie die Griechen mit den Foͤrben ahf die Mauer zogen. Die Griechen warfen ſogleich die Suͤrken von der Mauer herab; oͤffneten das Thor von Argos und pflanzten die Fahne des Kreuzes auf. Auf dieſes Zeichen drang die chriſtliche Armee von allen Seiten in die Stadt und bemeiſterte ſich derſelben nach einem fuͤrchterlichen Blutbade. Alles wurde niedergemacht; das Mord⸗ und Rache⸗ Schwert wuͤthete 3 Tage.

Dieß war der Zuſtand der Zauptſabt Moreas vor einem Jahre. Noch bei der Ankunft unſerer Phil⸗

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