352 Kolokotroni, daß ſie noch einige Wochen in
PDripolizza verweilen ſollten, bis Jpſilanti aus Livadien zuruͤckkaͤme, bei welchem ſie ſich am beſten befinden wuͤrden.
Die Truppen ſind alle in Kapitaͤnſchaften einge⸗ theilt. Jeder, welcher nur einige Mittel hat, bildet ſich ein Korps, welchem er in Ermanglung der Unter⸗ ſuͤtzung von der Regierung einige Hilfe angedeihen laͤßt. Es gibt Abtheilungen von 20— 1000 Streitern. Die kleineren ſind den groͤßeren untergeordnet.
Nach dem Siege bei Valdezza ruͤckten die Griechen naͤher an die Stadt Tripolizza und ſchloſſen ſie immer enger ein. Trotz ihrer haͤufigen Ausfaͤlle wurden die Tuͤrken allzeit mit Verluſt zu⸗ ruͤckgetrieben. Die Griechen nahmen eine ſteinige Anhoͤhe in der Naͤhe der Stadt in Beſitz, von welches ſie die Stadt beſchießen konnten. Obwohl die Tuͤr⸗ ken die Batterien der Griechen vernichten konnten, ſo blieben ſie nach ihrer Weiſe gans ſorglos und feu⸗ erten ſelten Kanvnen ab, weil ſie ſich fuͤrchteten, dem Feuer der griechiſchen Schuͤtzen ausgeſetzt zu ſeyn, welche ſich hinter den Steinen verborgen hielten, Geduldig ließen die Tuͤrken ihre Haͤuſer und Mauern zuſammen ſchießen. Endlich ſtieg die Noth ſo weit⸗ daß die Lebensmittel nur aus Pferdefleiſch und etwas Brod beſtanden. Ungeachtet des ſtrengſten Verbotes verhandelten viele gewinnſuͤchtige Griechen Lebens⸗ mittel an die Velagerten fuͤr Piſtolen und Handſchare⸗


