Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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welchem am s. Juni 1824 ein fuͤr die Griechen guͤnſtiges Treffen vorfiel. Kolokotroni, Nikitas, Anagnoſtara und der Bey von Maina verthei⸗ digten ſich tapfer gegen die wuͤthenden Angriffe der tuͤrkiſchen Reiterei unter Kiajah und trieben

dieſe mit großem Verluſte zuruͤck.

In der Naͤhe von Tripolizza wurden die Berge ganz kahl und die Ebenen trocken und oͤde. Eine junge griechiſche Baͤuerin, mit welcher Muͤller ſcherzen wollte, begruͤßte ihn mit einem Steinregen. Müller ſah hier zum erſten Male ſeinen General, welcher ihn aus ſeiner Flaſche Wein trinken ließ. Das Be⸗ nehmen des Generals war ernſt.

In der Mitte trauriger Huͤgel und Bergſpitzen ſahen ſie die Stadt Tripolizza, deren roth bemalte Haͤuſer in der Ferne gut ſich ausnehmen. Craurig und niederſchlagend iſt das Innere der Stadt.

Das unfreundliche Benehmen des General Ang⸗ gnoſtara bewog unſere Philhellenen ſich zu dem Korps des General Kolokotroni zu begeben, welcher ſie auch freundlich aufnahm. Durch einen Dolmetſcher ließ er ihnen anzeigen: daß es ihn recht berzlich freue, daß die Deutſchen ſo warmen An⸗ theil an dem Streite der Griechen nehmen, und ſetzte hinzu, die griechiſche Nation wuͤrde zu ihrer Zeit gewiß dankbar ſeyn. Auf das Geſuch unſerer Griechenfreunde, in ein Korps gebracht zu werden, wo ſie geachtet und gut behandelt wuͤrben, exwiederte