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Menge; die Bewohner dieſer Gegend ſind reich an
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Heerden.
Eines Tags ſtießen die Reiſenden in einem Ge⸗ hoͤlze auf eine Heerde, von welcher der Kapitaͤn mehrere Stuͤcke mitzunehmen befahl, ohne daß der Eigenthuͤ⸗ mer einen Erſatz erhielt. Der Landmann gerieth mit dem Kapitaͤn in einen heftigen Streit.
Das Nichtsthun, die Unreinigkeit und die Unbe⸗ quemlichkeit in den Bauernhuͤtten wurden den Reiſen⸗ den recht laͤtig. In den Bauernhuͤtten ſind die Wohnung, Vorrathskammer und Scheuer nicht durch Waͤnde unterſchieden. In der Mitte der Huͤtte wird in einem großen, kaſtenartigen Gemaͤuer das Getraide aufbewahrt. Im Hintergrunde iſt eine Feuerſtelle, deren Rauch die Decke ganz ſchwarz macht. Um das Feuer legt man ſich Nachts, um zu ſchlafen, im Sommer ruht man wegen des Ungeziefers gewoͤhnlich vor dem Hauſe. Der Hof iſt ein, von einer Lehm⸗ mauer umgebener Raum, welcher alle Sorten Vieh Nachts aufnimmt. Die Philhellenen mußten gewoͤhnlich in einem Winkel dieſes Hofes uͤbernachten.
Die ſchlechte und arme Stadt Leondari fanden ſie balb zerſtoͤrt und die alte Moſchee in eine chrißtliche Kirche verwandelt. Sie bezogen ein leeres, halb zer⸗ ſtoͤrtes tuͤrkiſches Haus und erhielten auf einem Dachziegel Kaͤs, welcher, ſo ſchlecht er auch war, zum trocknen Brode herrlich ſchmeckte. Am Abend erreichten ſie das beruͤhmte Dorf Valdeiza, bei


