Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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oder Eſeln begegneten, mußten ſo viel Ftuͤchte oder Eßwaaren hergeben, als man wolle.

Bei der Ankunft zu Niſſi erklaͤrte der General den Philhellenen, daß er Truppen ſammeln werde, um nach Korinth zu ziehen. Dieſer Antrag war ſehr wilkommen. Von Niſſi nahmen ſie die Richtung gegen Tripolizza. Waͤhrend der Kapitaͤn und der General abweſend waren, um Leute aufzu⸗ treiben, gingen die Reiſenden von Dorf zu Dorf und hatten die groͤßte Langweile. Dieſe Doͤrfer liegen ſehr romantiſch auf Anhoͤhen, verkuͤnden aber in der Naͤhe die groͤßte Armuth.

Bald fehlte es an ordentlichen Lebensmitteln und

oft gab es nur Kaͤſe und Brod fuͤr den ganzen Tag, welches den Reiſenden ſehr hart ankam. Der Kaͤs iſt ſcharf und in Bocksfelle eingemacht, welche ihm einen ſehr widerlichen Geſchmack geben. Am aten Tage beſtie⸗ gen ſie den hohen Jthome, welcher hier einen ſehr wichtigen Engpaß bildet. Leicht und ſchnell ſind die Griechen im Beſteigen der Berge. Mit beſonderer Schnelligkeit laufen ſie bergauf und bergab. Der Weg fuͤhrte uͤber Felſen an ſteilen Abgruͤnden voruͤber zu einem Char. Die Gebirge waren hier noch weit rau⸗ her und unfreundlicher, als jene beim Marſche nach Navarino. Als ſie den ſehr hohen Berg im Ruͤcken hatten, kamen ſie in ein angenehmes, keſſelartiges Thal Arkadiens, in welchem ſie einige Tage liegen blieben. Feigen, Nuͤße und Trauben gab es in