Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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fuͤhnten. Zweckmäßig vertheidigte auch General Nor— mann die Stadt, welcher die Tuͤrken bei ihren Landungsverſuchen mit Verluſt zum Ruͤckzuge zwang.

Da die Gegenwart der Griechenfteunde in Na⸗ varino nicht mehr nothwendig wurde, ſo zogen ſie mit dem griechiſchen General Anagnoſtara nach Tripolizza. Ein griechiſcher Unterkapitaͤn fuͤhrte die Mannſchaft, welche ſich bei der, zwei Stunden von Navarino entfernten, Quelle lagerte und die Fahnen des Kreuzes aufſteckte. Bei dem Mahle ſetzten ſich die Philhellenen zu den Grie⸗ chen, welche vor und nach dem Eſſen Kreuze machten und nach ihrer Sitte die Haͤnde wuſchen. Auch iſt es griechiſche Sitte, nach gehaltener Mahlieit ein Lied zu ſingen, welches oft mehrere Stunden lang dau⸗ ert. Der Geſang der Griechen iſt widerlich und beleidigt das Ohr; ſie ſchreien ſo ſehr, als ſie koͤnnen durch die Naſe, und halten es fuͤr eine Kunſt, einen ſolchen gellenden Ton recht lange auszuhalten.

Luſtig ging man den Weg durch einen ſchattigen Eichenwald, auf deſſen alten Staͤmme die Griechen viele Gewehre abfeuerten. Muͤller dachte bei dem Anblick der bejahrten Baͤume an die Eichen bei Pyr⸗ mont, unter welchen er mit ſeinen Kampfgenoſſen Herman's Andenken feierte. Muͤhſam ging nun die Reiſe durch ſteinige Berge und Thaͤler. Mehrers Landleute, welche dem Zuge mit bepackten Pferden