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einer alten Waſſerleitung deuten auf ihren griechiſchen Urſprung. Hart war der Wes bis zur Stadt Nava⸗ rino. Hunger und die ſtarke Mittags⸗Sonne guaͤlten die Reiſenden. Viele, zum Theile ausgetrocknete Bergtroͤme, welche von ſchoͤnen Pflanzen umgeben ſind, durchſchneiden den Weg und bilden romantiſche Gruppen.
Ermudet langten ſie in Navarino an. Die Stadt liegt auf einem kleinen Berg, iſt gut befeſtigt und grenzt von der einen Seite an die Meeresbucht. Die Vorſtadt am Hafen wurde bei der Einnahme nieder⸗ gebrannt; von hier fuͤhren Treppen zum Thore auf dem Berge. Im Hauſe des preußiſchen Pffiziers Apel, welcher Stadt⸗Commandant war, yflegten die Reiſenden der Ruhe einige Stunden, beſahen dann die alte, aber feſte Zitadelle, und ſtaunten uͤber die ſchlechten Haͤuſer und ſchmutzigen Straſſen.
Durch Herrn Apel erfuhren die Philhellenen, daß die tuͤrkiſche Flotte zwar vor der Bucht gewe⸗ ſen ſey, aber keinen Schuß gethan habe. Zugleich beſchrieb er ihnen die Gefahr, in welcher er mit ſeiner wenigen Mannſchaft geſchwebt habe, und ſetzte hinzu, daß die Mannſchaft bei einer Landung der Luͤrken verloren geweſen waͤre. Im Auguſt 1821 ergab ſich
Navarino durch Kapitulation. Das Belagerungs⸗ Korps beſtand meiſt aus Joniern, welche den Tod ihres ungluͤcklichen Patriarchen zu Konſtantinopel mit einer großen Anzahl Ermordeten von der Garniſon


