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und hatten eine herrliche Ausſicht. Die lazedaͤmv⸗ niſchen Gebirge mit den Gipfeln des Koͤnigs Ithone lagen ſtolz in blauer Ferne vor ihnen, und begraͤnzten den ſuͤdlichen und weſlichen Horizont. Weſtlich lagen naͤher groͤßere Gebirgsmaſſen und noͤrdlich ragten ei⸗ nige Felſenhoͤrner, gleich Gletſchecn, hoch in die Wolken empor. Da die Landleute ſehr arm zu ſeyn ſchienen, bezahlten die Griechenfreunde die erhaltenen Lebensmittel und ſetzten dann ihre Reiſe fort.
Am Fuße des Berges Baphrus ſtreckt ſich eine ſchoͤne große Ebene nach Norden hin, welche mit Ei⸗ chenwaͤldern und ſchoͤnen Wieſen bedeckt iſt. Die Natur hat hier alles gethan, um dieſe Gegend zu einem Paradieſe zu machen; doch laſſen die Einwoh⸗ ner den herrlichen Boden lieber unbebaut, als daß ſie ihm Erzeuaniſſe zur Befriedigung des Gelddurftes ihrer Zwingherren abzwingen. Hirten durchziehen das Land mit ihren Heerden, aber ſie ſind roh und un⸗ kundig der erhabenen Gefuͤhle ihrer Urvaͤter. Nach einigen Stunden Weges neigt ſich die Ebene gegen das Meer hin, welches man bald in ſchoͤner Pracht vor ſich erblickt.
An einem Myrthen- und Laurus⸗Waͤldchen la⸗ gerten ſich die Reiſenden an den gruͤnen Ufern einer großen und klaren Quelle, von welcher ein Kanal in die, noch einige Stunden entfernte, Stadt Nava⸗ rimo fuͤhrt. Wahrſcheinlich trank Neſtor mit ſeinen Soͤhnen aus dieſer Quelle, denn viele Spuren


