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Shale, welches ſich ſtufenweis gegen das fruchtbare Ufer des Meerbuſens von Salona, eines Zweiges jenes von Korinth herabſenkt. Sie enthaͤlt mehr als s00 Haͤuſer, deren groͤſter Theil von Griechen bewohnt iſt, 7 griechiſche Kirchen und 7 Moſcheen. Die umliegenden Thaͤler bringen Baumwolle, Wein nicht nur, ſondern auch ſoviel Getraid und Bel her⸗ vor, daß ein großer Theil der beiden Letztern, wie die Wolle der benachbarten Berg⸗Heerden ausgefuͤhrt wird Die jaͤhrliche Ausfuhr mag einen Werth von 800,000 Piaſter betragen. Salona kann von einer Seite als der Eingang in die wichtigſten Gegenden des alten Griechenlands betrachtet werden.
XIX. Kaltes und ſiuͤrmiſches Wetter beſchleunigte die Reiſe von Salona nach Athen. Der erſte Gegenſtand, welcher der Aufmerkſamkeit wuͤrdig war, iſt das ehrwuͤrdige Delphi geweſen, deſſen ſchoͤne Lage noch heilige Gefuͤhle erregt, und auf deſſen Ruinen das elende Dorf Kaſtri ſteht. Iſt auch die Pracht der Kuͤnſte hier verſchwunden, ſo muß man doch die gluͤckliche Wahl des Platzes zu Volks⸗Ver⸗ ſammlungen der alten Griechen bewundern. Die im Hintergrunde ſich erhebenden hohen und ſchroffen Klippen, welche die beiden Gipfel des delphiſchen Berges bildeten, der Schlund und die kaſtaliſche Duelle zwiſchen dieſen, das tiefe, an der entgegenge⸗ ſetzten Seite von einer Bergkette begraͤnzte, Thal unter denſelben bieten noch immer dem Auge ihre alten
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