iedoch das Kußere Gepraͤge ſeiner rauhen Lebensweiſe. Die Maͤnner waren in weiß wollenen groben Ober⸗ „kleidern; die Weiber ebenſo, aber vielfarbig und zier⸗ liches Weſen um die Bruſt. Die Rocke zogen ſich kaum uͤber die Knie, und ließen faſt die ganze Laͤnge der vielfarbigen wollenen Strümpfe ſehen. Faſt alle junge Maͤdchen und Kinder waren am Kopfe mit ver⸗ ſchiedenen ſilbernen Muͤnzen geziert, wie an andern Dheilen des Anzuges. Der erſte Blick auf Foanning iſt ſehr anziehend. Ein großer See breitet ſich am Fuße eines ſteilen Ber⸗ ges aus, welcher zur Kette des Pindus gehoͤrt, und 2600 Fuß uͤber die Ebene ſich erhebt. Eine Halbinſel bildet das Fort von Foannina, welches an der Landſeite durch eine hohe Mauer gedeckt iſt. Im vor⸗ deren Grunde dieſer Halbinſel ruht das Auge auf der hier ausgebreiteten Stadt Jvannina. Weder Dampf⸗ Wolken noch Wagen⸗Geraſſel ſtört hier die ſtille ſchoͤne Anſicht. Die hohen Pallaͤſte des Veziers und ſeiner Soͤhne, die Minarets der zahlreichen Moſcheen, deren jede mit einem Cypreſſen„Haine umgeben iſt, die Miſchung von Haͤuſern und Baͤumen in der ganzen Stadt, vereint mit ihrer prachtvollen Lage, macht auf jeden gefuͤhlvollen Reiſenden einen uͤberraſchenden Eindruck.. VI. Der urſprung der Albaneſer iſt ſehr zweifel⸗ haft; ihr Name und manche lateiniſche Worte ihrer Sprache lieben vermuthen, daß ein von Alba in
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