Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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Naͤbe, und bisweilen werfen ihre wogenden Zweige einen ſchoͤnen zitternden Schatten auf den außeror⸗ dentlichen Glanz des Waſſers. An den Seiten des Hofes ſind rund herum 2 Reihen kleiner Zimmer, eine über der andern, mit der Ausſicht nach dem Bade, und mit allen Annehmlichkeiten des Harems. Dieſe ſind zur Bequemlichkeit der Frauen des Schah. Der Koͤnig haͤlt oft ſeine Mittagsruhe in einem der obern gimmer, welche um den Bade⸗Saal herumgehen, und wenn er Luſt hat, ſo darf er nur die Augen nach dem Schauplatze unten richten, um die liebenswuͤrdigſten Geſchoͤpfe ſeiner Zaͤrtlichkeit zu ſehen, welche gleich Naſaden auf dem kryſtalhellen Strome herumſpielen und von der ganzen Bläte und dem vollen Glanze glü⸗ hen, welche der aſtatiſchen Jugend eigen ſind.

(Sir Robert Ker⸗Porters Bemerkungen uͤber die aſiatiſchen Frauen koͤnnen wir fuͤglich uͤbergehen, indem ſie nichts Neues enthalten.)

zs. Waͤhrend meines erſten Aufenthalts zu Te⸗ beran hatte ich viele Gelegenheit, den perſoͤnlichen Charakter Futteh Ali Schahs ziemlich genau ken⸗ nen zu lernen, und ich fand ihn als einen liebenswuͤr⸗ digen Mann. Sein eben ſo edel denkender Sohn Ab⸗ bas Mirza, hatte mir den Weg zu dieſen Unterke⸗ dungen mit ſeinem koͤniglichen Vater gebahnt und zum Danke dafür willigte ich in ſein ſehnliches Ver⸗ langen, ihm durch meinen Pinſel eine treuere Abbil⸗ dung von ſeinem Vater zu verſchaffen, als alle waren,