Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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men abgepfluͤckt hat. Selbſt der niedrigſte Menſch, welcher einen Kupferpfennig fuͤr einige Zuͤge aus dem Kaliun bezahlt, empfindet einen zweifachen Genuß, wenn er ſieht, daß ſich daran eine Knospe von ſeinem einheimiſchen Lieblingsbaume befindet.

An dem oberen Ende des Gartens ſteht ein auf eine phantaſtiſche Art erbauter Palaſt, welcher in ein kleines Paradies von Lieblichkeiten eingeſchloſſen iſt. Der Schah verweilt oft in dieſem Zauberpalaſt. Ei⸗ nige ſeiner groͤßten Saͤle enthielten außer andern Koſt⸗ barkeiten auch Gemaͤlde, Bildniſſe von dem Schab und ſeinen Soͤhnen, den Hauptperſonen an ſeinen Hoͤ⸗

fen, und auch von fremden Geſandten. Ich bemerkte

unter ihnen den General Sir Fohn Maleolm, Sir Partford Jones, Sir Gore Duſeley, den franz. General Gardanne ꝛec. Alle waren im hoͤch⸗

üen Staate, und wie nach einem und demſelben Dri⸗

ginale gemalt. Die Teppiche und Nummnd's bieſer Zimmer waren von der zarteſten Arbeit. Den meiſten k Reitz enthielt das Sommer⸗Bad. Es ſchien Alles zu entbalten, was die Einſamkeit, die Eleganz und der luxurioſe Genuß gewaͤbrte. Der Bade⸗Saal iſt zirkel⸗ foͤrmig, mit einem großen Becken in ſeiner Mitte von reinem weißen Marmor, von derſelben Geſtalt, und ungefaͤhr 60— 70 Fuß im Durchmeſſer. Daſſelbe ißt mit dem hellſten Waſſer angefullt; ſeine Decke iſt das Himmelsgewoͤlbe. Roſenbaͤume nebſt andern herab⸗ haͤngenden bluͤhenden Straͤuchen wachſen in ſeiner