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reist ſey. Bald darauf lud mich der Kyme Ma⸗ kaum, erſter Miniſter des Prinzen Mirza Be⸗ zuhrk, zu einem großen Gaſtmahle ein. Kurz vor dem Untergange der Sonne fanden wir uns in deſſen Hauſe ein. Einige Staatsbenmten, welche ſich da be⸗ fanden, ſtanden bei unſerer Annaͤherung auf. Nach
den gewoͤhnlichen Komplimenten ſetzten wir uns auf
die fuͤr uns beſtimmten Teppiche auf morgenlaͤndiſche Art. Ein paar große, ſchwere und unproportlonirte Armleuchter ſtanden in der Mitte des Zimmers einan⸗ der gegenuͤber; ihre Lichter wurden mit Del oder einer
andern oͤltgten Materie unterhalten. In einem klei⸗
nen Kamine am einen Ende des Zimmers brannte ein lebhaftes Holzfeuer, und zur Vermehrung der Waͤrme hatte man eine meſſingene Schale mit gluͤhenden Kohlen an das andere Ende geſetzt.
Bei dem Eintritte unſers Wirthes ſtanden wir ſaͤmmtlich auf, und als wir uns wieder niedergeſetzt hatten, verbeugte er ſich vor einem jeden nach ſeinem Range, und ſagte zugleich ein Compliment, welches mit der angenommenen Wichtigkeit des Gaſtes im Verhaͤltniſſe ſtand. Als die ganze Geſellſchaft mit Speiſen verſorgt war, gab der Wirth das Zeichen, ſie zu genießen, d. i. daruͤber herzufallen. Dieſen Befehl ſchien man buchſtaͤblich zu verſtehen; denn jeder Ruͤcken bog ſich, jedes Geſicht ruͤckte dicht an den Angriffs⸗ punkt, und jeder Kinnbacken war augenblicklich in Be⸗ wegung. Mit der rechten Hand langte man den Reis


