Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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einfinden ſollen. Das Licht faͤllt von oben durch eine zirkelfoͤrmige Deffnung. Eine Thuͤre auf der linken Seite des Saales brachte uns durch einen andern en gen Wes zu dem großen Bade. Dicht am Eingange deſſelben iſt ein kleines Ankleidezimmer fuͤr den Prin⸗ zen, wenn er ſich baden will. Das Gemach, welches das große Bad heißt, iſt ein großer Marmorſaal, in welchem die Waͤnde und der Boden ganz mit die⸗ ſer Oberflaͤche bedeckt ſind. Aus dieſem Zimmer ge⸗ langt man in mehrere Kabinetchen, welche ebenfalls ganz von Marmor ſind. An dem einen Ende iſt das Bad mit ungefaͤhr 4 Fuß tief Waſſer. Der Keſſel zum Waſſer iſt unten, von welchem eine Roͤhre das heiße Waſſer nach dem obern Behaͤlter fuͤhrt, und zwar in der verlangten Temveratur. Auch fuͤhren Roͤhren die warme Luft in den großen Saal und ſeine Nebengemaͤcher, damit nicht etwa eine kaͤltere Atmos⸗ phaͤre den Badenden die Ausduͤnſtung zuruͤcktreibt. Das mit einer Kupyel verſehene Gemach hat mit Spiegeln bedeckte Waͤnde, und wo man dergleichen nicht ſieht, da ſind die Mittelraͤume mit Blumen bemalt, welche mit Gold vermiſcht ſind. Auf den Sitzen befinden ſich die feinſten Nummuds⸗Teppiche fuͤr die ſchoͤ⸗ nen Badenden, um darauf zu ruhenz abgepfluͤckte Ro⸗ ien bedecken den Boden in allen Richtungen, und ihre natrlichen Schoͤnheiten machen, mit ihren vergolde⸗ ten Nachahmungen an den Waͤnden, einen auffallenden Vontrat. Eine ſolche Verſchwendung dieſer lieblchen 69. Ed. Perſten. 3