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26. Meine Ankunft zu Liflis noch zur rechten Zeit hatte mich vor den Folgen der Schnee Lawinen des Kaukaſüs bewahrt. Des ſchlimmen Wetters we⸗ gen war ich in eine Stadt eingeſperrt, wo man, we⸗ gen der Liefe des Koths auf den Straßen, kaum aus* dem Hauſe gehen konnte. Allein hier muß ich bemer⸗ ken, daß der Koth in den meiſten Haͤuſern faſt eben ſo groß war, als vor denſelben. Wegen der platten und mit hartgeſchlagener Erde bedeckten Daͤcher ſickert das Waſſer nach einem anhaltenden Regen durch dieſe juͤmmerliche Schutzwehr, wie durch eine große Filtrir⸗ Maſchine; inwendig laͤuft es an den Waͤnden herab, und da es durch die ausgedehnte Oberflaͤche der Decke ſelbſt dringt, ſo wird das ganze Haus uͤberſchwemmt. Der Fußboden von Erde wird durch die Fluth von oben aufgeriſſen, und faſt in einen wirklichen Moraſt verwandelt. Die dadurch entſtehenden Ausduͤnſtungen ſind die Urſache vieler Krankheiten. So war Liflis im J. 1817 beſchaffen. Doch trug der gegenwaͤrtige General⸗Gouverneur viel zur Verbeſſerung der Bauart der Haͤuſer bei. Den 19. November ſetzte ich meine Reiſe fort. Wegen des holprigen und gefaͤhrlichen Weges mußte ich meinen Wagen zu Liflis verkaufen, und mein Bevaͤcke auf Pferde laden. Auch erhielt ich eine Be⸗ deckung bis an die aͤußerſte Grenze des ruſſiſchen Reiches. 25. So beruͤhmt der Kaukaſus in der alten 69. Bd. Perſien. III 3.
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