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und voll milden Glanzes, und werden durch den Schat⸗ ten langer ſchwarzer Streifen und die Regelmaͤßigkeit gewolbter Augenbraunen im hoͤchſten Grade lieblich. Ein ſeidener ſhawlartiger Schleſer haͤngt von der Binde herab, und faͤllt von den Schultern uͤber den Ruͤcken hinab, waͤhrend ein duͤnnes Gaze⸗Tuch, unter dem Kinne gebunden, den untern Theil des Geſichtes verbirgt, und bis auf den Buſen hinabgeht, wo es uͤber die uͤbrigen Kleider gebunden iß. Durch ſein duͤnnes Gewebe kann man die goldenen Halsbänder und an⸗ deren Schmuck ſehen, womit die Weſte verziert iſt; ſie iſt von Sammt oder Seide reich geſtickt, und be⸗ deckt den Buſen und den ganzen Leib. Ein enger Rock von Broeal mit Aermeln bis zum Handgelenke, und mit einem außerordentlich langen Saume, der unten am Boden ganz herumgeht, wird uͤber die Weſte ge⸗ kogen, aber vorne hinab bis auf den Leib offen gelaſ⸗ ſen. Das Ganze wird dann mit einem ſchonen Ka⸗ ſchemir Shawl zuſammengehalten. Die Rock⸗ Aermel ſind vorn offen, koͤnnen aber nach Belieben durch Kns⸗ pfe oder Schnuͤre zugemacht werden. Bei kaltem Wet⸗ ter zieht man uͤber alles dieſes den Dimah Eurzen Pelz) an. Er liegt locker an der Geſtalt an, mit wei⸗ ten Aermeln, ſteht vorne offen, reicht bloß etwas uͤber die Knie, und gewaͤhrt einen eben ſo praͤchtigen als gemaͤchlichen Anblick. Sind jedoch viele Schoͤnen in dieſem Anzuge beiſammen, ſo haben ſie wegen der un⸗
biegſamen Steifheit ihrer Stellung und des gaͤnzlichen


