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tes Land, zur Stadt Digov. Ueber Zangeia und Girkwa, welches unbedeutende Städte ſind, und nichts beſonders Merkwuͤrdiges enthalten, kamen wir nach Kano dem großen Handelsplatz des Koͤnigreichs Hauſſa. Knum aber war ich in das Thor getteten⸗ als ich wie aus den Wolken gefallen da ſtand; nach der blühenden Schilderung⸗ welche die Araber gemacht hatten, erwartete ich eine ſehr große Stadt zu ſehen, ich fand im Genentheil, daß die Haͤuſer faſt eine Pien telmeile von den Mauern entferut ſtanden, au man⸗ chen Stellen in zerſtreuten Haufen, zwiſchen Froßen üehenden Lachen⸗ Kano mag 30 bis 40,000 Einwoh⸗ ner baben, von denen die Haͤlfte aus Sklaven beſtehr. Die Stadt iſt ſehr ungeſund durch einen großen Mo⸗ raſt, der ſie faſt in 2 Theile theilt, und durch viele Lachen, die eutſtanden, als man Lehm zu den Huͤu⸗ ſern ausgrub. Die Cloaken der Haͤuſer haben den Abzug nach der Straße, daher bisweilen ein entſetzli⸗ cher Geſtank herrſcht. Die Geſtalt der Stadt iſt ein unregeimaͤßiges Oval, hat ungefaͤhr 46 Miles im Um⸗ fange, und iſt mit einer 30 Fuß hohen Lehmmauer umgeben, ein trockener Graben lauft innerhalb und außerhalb derſelben herum. Sie hat 15 Thore, eines iſt kürzlich zugemacht. Die Chore ſind von Poli, mit Eiſenblech bedeckt, und werden regelmaͤßig bei
Sonnenaufgang und Untergans geoͤfnet und geſchloſ⸗
ſen⸗ Eine Keiah inwendig, mit zwi Wohnhauſern darßtttu nartheidiat jeden Emngang. Mitit meht als
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