Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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finden, eben ſo gut, als um die Richtung des Weges zu erſahren. Um Mittag kamen wir nach Sow, einer Daſe, die unter einigen hohen, ſchwarzen Sandſtein⸗ bägeln liegt, wo gutes Waſſer und Aghuͤl füͤr die Kameele in Menge ſich findet. Sow, wasſchwie⸗ rig heißt, iſt mit Recht der Name dieſes Platzes, wegen des dahinfuͤhrenden Weges, durch eine furcht⸗ hare Wuſßte, die aus beweglichem Sande beſteht, uͤber 6% Miles lang. Wir erreichten Bilma wo wir einen Raſttag hietten, um uns fuͤr die naͤchſten a4 Tage einen Vorrath von Datteln anzuſchaffen; denn Menſchen und Vieh lebten faſt nur allein davon. Von hier aus wollten wir dann einen anderen Weg einſchlagen, als der war, auf dem wir von Bornou gekommen wa⸗ ren; wir gingen deßhalb ͤber einen anderen Theil der Bergkette, ſetzten unſere Reiſe fort, bis es dun⸗ kel ward, und hielten in einer Daſe⸗ die uns ſchoͤn vorkam, unter einer Reihe dunkler Sandhuͤgel. Die Daſe heißt Seggedem und 8 Tage von hier liegt. eine Stadt der Tiboos. Nach maͤßigen Tagreiſen er⸗ reichten wir Gatrone, das fruͤher ſo elend in unſe⸗ ren Augen, uns nun ein kleines Paradies ſchien, und das Eſſen, welches der alte Hadge⸗ der hier regiert, uns ſchickte, das bei unſerer erſten Durchreiſe kaum genießbar ſchien, kam uns nun köſtlich vor. Im buch⸗ ſtaͤblichen Sinne ſtand ich mit Tagesanbruch auf, um eine Schüſſel mit heißer Fleiſchbrühe und friſchem Brode, die ſehr verpfeffert war⸗ zu verzebren, und