Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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traetirt hätte, erreichten Showd, lan den Ufern des Fluſſes Shary, deſſen Größe uns in Erſtaunen ſetzte (deun er ſchien vollkommen ½ Mile breit), und ka⸗ uten über Willighi und Affadai nach Kuffery, einer Stadt mit einer dicken Mauer, uͤber welche ein unabhaͤngiger Sultan herrſcht. Ungluͤckticherweiſe aber war Kouſſerd ein ſolcher Ort, den man am letzten unter allen zur Ruhe und Erholung waͤhlen ſollte; waͤhrend einiger Stunden des Tages wagen ſelbſt die Eingebornen nicht auszugehen, der Fliegen und Bienen halber. Die Bauart der Haͤuhſer, wo buchſtaͤblich eine Zelle in der anderen ift, erregte meine Verwunderung; dieſe wuchs nicht wenig, als ich börte, daß ſie eben ſo gebaut waͤren, um als Zufluchts⸗ ort gegen die Anfaͤlle der Inſekten zu dienen. Ich blieb jedoch unglaͤnbig, be einer von unſeren Leuten, der unbedachtſam ausgegangen war⸗ als er zuruͤckkehrte, am Kopf und an den Augen ſo zugerichtet war, daß er drei Tage ſich ſehr uͤbel befand. Wir beeilten uns daher, ſobald als mozlich dieſer Qual zu entfliehen und machten uns ſchon den nächſten Morgen auf den Weg nach Loggun.

um auf der Reiſe uns ſowohl als uniere gpier⸗ gegen die Millionen von Inſekten zu ſchuͤtzen, machten wir ungeachtet der drͤckenden Hitze⸗ Feuer am Ein⸗ gange unſerer Zelte an, und unterhielten dies immen mit Kraͤutern und naſſem Holze. Der dicke, erſtik⸗

tende Rauch, der davon aufſties⸗ brachts uns wenis⸗