Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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ſtens augenblickliche Erleichterung. Wir ritten zum Fluß hinab, der hier mit großer Schoͤnheit und mae⸗ ſtoͤtiſch an den hohen Mauern der Hauptſtadt Log⸗ guns hinfließt; er kommt ſchnellſtroͤmend von Suͤd⸗ weſt. Wir gingen durch das weſtliche Thor in die Stadt, das zu der Hauptſtraße fuͤhrte; ſie iſt breit, an beiden Seiten ſtehen große Haͤuſer, die auf die⸗ ſelbe Art gebaut ſind; es hat naͤmlich jedes vorn einen Hofplatz, der mit Mauern umgeben iſt, und einen Ein⸗ gang, den eine ſtarke, mit eiſernen Haſpen verſehens Thuͤre ſchließt. Eine Anzahl der Einwohner ſaß vor den Thuren, uns einziehen zu ſehen, ihre Sklaven hatten ſie hinter ſich.

Die Bewohner von Loggun ſind viel huͤbſcher als die Bornuer, und kluͤger; auch tragen ſie ſch beſſer und haben mehr Anſtend als irgend eine Neger⸗ nation, die ich noch geſehen. Sie ſind betriebſam und arbeiten fleißig am Webſtuhl; faſt in jedem Hauſe iſt ein rohes Geſtell zum Weben; man liefert gröbere und feinere Arbeit, aber die Breite iſt immer die⸗ ſelbe, nicht 6 7 Zoll breit. In einem Hanſe ſah ich ans Stuͤhlen arbeiten, dieß iſt das gewoͤhnliche Ge⸗ ſchaͤft der freien Leute, die Sklavinnen bereiten die Baumwolle und geben ihr eine dunkelblaue Farbe, die in Afrika ſo ſehr geſchatzt wird, durch den trefflichen

Indigo. Eine andete wichtige Arbeit iſt den gefaͤrb⸗

teu Seugen den Glanz zu gebenz das Gewebe, woraus sswohnlich, obenes gefäͤrbt wirdz Toben oder writ⸗