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Tage und machten uns dann auf den Weg nach An⸗ gornvu, der groͤßten und volkreichſten Stadt in Bornou. Sie hat wenigſtens 30,000 Einwohner, iſt geraͤumig und nicht ummauert. Die Huͤtten ſind groͤſ⸗ ſer und beguemer als die in Kouka, einige haben vier Erdwaͤnde und zwei Zimmer. Leinwand iſt hier ſo wohlfeil, daß die meiſten Maͤnner in Angornvu ein Hemd und ein Paar Beinkleider haben. Die groͤßte Nachfrage geſchah nach Bernßein und Koral⸗ len. Von Angornou aus nahmen wir unſern Weg gegen Suͤden an vielen Gaͤrten hin, in denen man nichts als Zwiebeln zu bauen ſchien. Vier Miles ging unſer Weg uͤber eine Ebene, die mit Weizen und Guſ⸗ ſubſtoppeln bedeckt war, und kurz ver Mittag erreich⸗ ten wir Yeddin, 21 Miles von Angornon, eine bedeutende Stadt mit einer Mauer umgeben, wo ein Kaid reſidirte. Nach einigem Wortwechſel gab man uns eine Hůtte, dort die heißen Stunden des Tages hinzubringen. Doch nur wenige Stunden,— ſo ſetz ten wir unſere Reiſe weiter fort, kamen uͤber Alla, Affagay, Delahay nach Mandara. Die ganze Gegend iſt mit angeſchwemmtem Boden bedeckt, der ein dunkles, thoniges Anſehen hat. Spalten, einige Zoll breit, machen den Weg beſchwerlich, in der naſ⸗ ſen Jahreszeit das Waſſer, das einige Monate hin⸗ durch den Boden bedeckt. Delow, die erſte Stadt
in Mandara, die wir erreichten, fruͤher des Sul⸗
tans Reſidenz, mit wenigſtens 10,000 Einwohnern,
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