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hat Quellen mit herrlichem, friſchem Waſſer, in den Chaͤlern ſtehen Feigenböume, und andere Baͤume mit einer weißen wohlriechenden Bluͤthe ſieht man in Menge. Im Aeußern unterſcheiden ſich die Leute von Mandara von den Bornouern, und ſehr zu ih⸗ rem Vortheil. Die Maͤnner ſind verſtaͤndig und leb⸗ haft, haben einen hohen, doch flachen Vorderkopf, große feurige Augen, grobes⸗ krauſes Haar, Naſen, die ſich dem Adlerartigen naͤhern, und ihre Zuͤge ſind weniger platt, als bei den Leuten in Bornou. Die Frauen ſind beruͤhmt wegen ihres auten Anſehens,— Schoͤnheit kann man nicht ſagen. Was man an ihrer Geſtalt preist, muß ich ihnen auch zugeſtehen; ſie ſind ausgezeichnet mit der den Hottentotten eigenen Fuͤlle verſehen; ihre Haͤnde und Fuͤße ſind klein, und da dies geprieſene Eigenſchaften in den Augen eines Tuͤr⸗ ken ſind, ſo werden Sklavinnen aus Mandara im⸗ mer in hobem Preiſe ſehen. Den Tag vor dem Rha⸗ madan beſuchte ich den Scheik, und er bewilligte mir eine Reiſe nach Altbornon oder Birnie. Zu⸗ gleich rieth er mir, wenn ich dieſen Theil des Landes geſehen haͤtte, die Ruinen der Stadt Gembaron und den Fluß deſſelben Namens zu beſuchen, der aus dem Suͤden herſtrömen ſoll; ich ſollte ſeinen Lauf ver⸗ folgen und den Scheik in Kabſhary treffen, wohin er auf einem andern Wege zu reiſen im Begriffe ſtand.— Seinem Rathe folgte ich auch.— Als wir zu der Stelle kamen, wo ehemals die Hauptſtadt von


