Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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zwei Stuͤcke ſehr feines Such, roth und blau; wir fuͤgten noch Porzellan und Gewuͤrze hinzu. Wir legten alles vor ihn hin, erklaͤrten ihm den Gebrauch der Schloͤſſer, Schraubenzieher u. ſ. w., womit er ſehr zufrieden ſchten. Die Pulverflaſche und die Ein⸗ richtung um etnen Schuß Pulver von dem uͤbrigen zu ſondern, entging ſeiner Aufmerkſamkeit nicht; die an⸗ deren Sachen wurden von den Sklaven weggenom⸗ men, ſobald wir ſie ihm vorgelegt hatten. Außer den Geſchenken, die wir gelegentlich erhielten, und die in Ochſen, Kameelladungen von Weizen und Reis, ledernen Schlaͤuchen mit Butter, Schüſſeln mit Ho⸗ nig beſtanden, bekamen wir jeden Morgen und Abend

s 6 hölzerne Schüſſeln mit Fleiſch, Reis und einem

Deige von Gerſtenmehl, der ſchmackhaft, aber ſehr fett war; und gleich nach unſerer Ankunft eben ſo

viel Schuͤſſeln mit einer ſuͤßen Speiſe, die großten⸗

theils aus geronnener Milch und Honig beſtand. Den zweiten Morgen nach unſerer Ankunft ward eine Ka⸗ meelladung von Braſſen und einer Art Barben vor unſere Huͤtte geworfen, und als ob das nicht aus⸗ reiche, kam den Abend eine zweite Ladung. In Kouka ward auch Markt gehalten. Wenigſtens as000 Menſchen waren verſammelt, einige kamen 23 Tag⸗ reiſen weit her. Weizen, Reis, Gaſſub gab es im

Ueberfluß, eben ſo Tamarinden, Erdnuͤſſe, eine Art Bohnen, Indigo, den man viel zum Faͤrben der To⸗

ben(Hemden) gebraucht. Man feuchtet die Blaͤtter