Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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343 durch Platten von Kupfer und Silber, die nur oben die Augen nicht bedeckten. Als wir endlich das Stadt⸗ thor erteichten, geſtattete man uns hineinzureiten, und wir zogen durch eine breite Straße, die ganz mit Fußſoldaten, die Lanzen trugen, und mit Reitern be⸗ ſetzt war, bis zur Thuͤre des Scheiks. Hier noͤthig⸗ ten uns die ſchwarzen Wachen ſille zu ſehen, da Sperre kreuzweiſe vor uns gehalten wurden und ein Neger die Hand auf unſere Bruſt legte. Nachdem wir zuvor gemeldet waren, erhielten wir die Erlaub⸗ niß zum Beſuche. Wir trafen ihn in einem kleinen Zimmer, er ſaß auf einem Teppich, hatte eine blaus Sudantobe an und einen Turban. An jeder Seite ſtanden sNeger mit Piſtolen, und einige Piſtolen lagen auch auf dem Teppich. An den Waͤnden hingen Flinten, Geſchenke

des Paſcha und des Muſtapha Achmar, des Sultans

von Fezzan, die hier als unſchaͤtzbar betrachtet wur⸗ den. Sein Aeußeres hatte etwas Einnehmendes; er war ohngefaͤhr 45 Jahre alt, hatte ein ausdrucksvolles Geſicht und ein wohlwollendes Laͤcheln. Unſere Huͤtten waren kleine runde Gebaͤude von Erde, nicht weit von des Scheiks Wohnung, eine Mauer ſchloß ſie ein. Der innere Raum zerfiel in mehrere Abthei⸗ lungen durch Strohmatten; in einigen waren Huͤtten errichtet fuͤr die Kaufleute bei der Kafila. Mittags uͤberbrachten wir dem Scheik die Geſchenke unſerer

Regierung; es war eine Doppelflinte mit allem Zu⸗

behor, ein Paar ſchoͤne Piſtolen in einem Faſten⸗