Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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An dem fuͤdlichen Geſtode liegt die Stadt gleichen Namens, ein huͤbſcher Ort mit einer Mauer, aber nicht gar groß. Wir ſetzten unſeren Weg gegen We⸗ ſten fort, und kamen folgenden Tags nach Kouka. So waren wir denn angelangt an unſer Ziel, lern⸗ ten ein Volk kennen, das ein Europaͤer nie geſehen, ja kaum davon gehoͤrt hatte; betraten ein Land, das bisher ganz unbekannt, und deſſen Lage nicht be⸗ ſtimmt war. Eine Strecke vor Kouka rirt ich etwas voraus, und war nicht wenig erſtaunt, als ich eine etwas offenere Stelle erreichte, ein Corps von 1000 Reitern zu erblicken, die in einer Linie aufgeſtellt wa⸗ ren, ſo weit ich nur ſehen konnte. Ich hielt mein Pferd an und erwartete, im Schatten einer Akazie, meine Gefährten. Sobald unſere Karavanne ſich zeigte, ſetzten ſie ſich in Marſch, uns zu begruͤßen mit dem Zuruf: Barka! Barka! Alla biakkum cha, alla cheraga!(Hetl! Heil! Soͤhne eures Landes, Soͤhne eures Landes!) Dabei hielten und ſchwenkten ſie ſich ſchnell und genau, ſchwangen die Speere uͤber ihrem Kopfe und ſprengten wieder zuruͤck. Die Neger des Scheiks trugen Panzerhemden aus eiſernen Ketten, wodurch ſie vom Halſe bis zu den Knien geſchutzt waren, hinten ſtanden ſie offen und hingen auf das Pferd herab; einige hatten Helme, oder vielmehr Pickelhauben mit einer Bedeckung fuͤr das Kinn, ſtark genug um einen Speer abzuhalten. Die Koͤpfe der Pferde waren auch durch Eiſenbleche geſchuͤtzt, oder